Monatsbrief November 2019

Die Brüder der Deutschen Franziskanerprovinz feiern nach dem Hochfest des Heiligen Franziskus von Assisi am 04. Oktober im Monat November (19.) das Hochfest ihrer Provinzpatronin, der hl. Elisabeth von Thüringen. Sie lebte in etwa zur gleichen Zeit wie Franziskus und war durch den Kontakt mit den Franziskanerbrüdern in Eisenach mit dessen Leben vertraut. Besonders seine Hinwendung zu den Armen, den Verlassenen und Verstoßenen haben ihre Spiritualität und ihr caritatives Engagement geprägt. Da sie dieses unabhängig von klösterlicher Ordnung lebte, wird sie auch als Begründerin der Franziskanischen Laiengemeinschaft (FG bzw. OFS) angesehen; zudem wird ihr als einer ökumenischen Heiligen Beachtung zuteil. In all ihren Bemühungen, menschliche – oder: unmenschliche?! – Nöte wie Leid zu mildern, trug sie ihren Mitarbeiterinnen immer auf „Wir müssen die Menschen froh machen“. Dieses Motto bedeutet mehr als eine Begegnung „auf Augenhöhe“ – das ist ein Sehen mit dem Herzen. Diese Sichtweise kommt durchaus als ein Bekenntnis in einem Text des Zweiten Vatikanischen Konzils in einer zudem sprachlich gelungenen Formulierung zum Ausdruck. Es handelt sich um die Einleitung der Pastoralkonstitution „Gaudium et Spes“ aus dem Jahre 1965, die wohl zumeist ins Bücherregal verbannt und kaum bekannt ist:

Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menchen von heute, insbesondere der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände (2. Vatikanisches Konzil, GS Nr. 1).
Eine gesegnete Zeit wünschen Ihnen Ihre Franziskaner vom Frauenberg pace e bene!

Hier der Monatsbrief für den November

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